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3. Bundesliga

27.09.2016

Hagberg rettet Ruhrstadt das Unentschieden


Der junge Schwede steuert drei Punkte zum 5:5 gegen Siek bei. Uros Gordic knackt Kims Abwehr. Iraner kann Kanamitsu nicht gleichwertig ersetzen.

Jay
Foto: Joachim Haenisch
TTC Ruhrstadt Herne -
SV Siek 5:5

Spiele: Akhlaghpasand/Gordic – Wang/Kim 1:3 (10:12, 10:12, 11:4, 7:11), Hagberg/Petkov- Cords/Khazaeli 3:0 (11:7, 11:9, 11:8), Akhlaghpasand – Kim 0:3 (7:11, 10:12, 6:11), Gordic – Wang 0:3 (9:11, 8:11, 6:11), Petkov – Khazaeli 2:3 (7:11, 11:4, 19:17, 11:13, 5:11), Hagberg – Cords 3:1 (13:11, 6:11, 11:8, 11:9), Akhlaghpasand – Wang 1:3 (6:11, 11:8, 8:11, 7:11), Gordic – Kim 3:0 (11:5, 11:8, 11:7), Petkov – Cords 3:1 (11:6, 13:15, 11:5, 11:6), Hagberg – Khazaeli 3:1 (10:12, 14:12, 12:10, 11:3).

Ohne seine Nummer eins, Koyo Kanamitsu, der in Japan Qualifikationsturniere für die Junioren-WM und die nationalen Meisterschaften bestritt, ging der TTC Ruhrstadt in das Spiel gegen den SV Siek. Für den jungen Japaner rückte Mohammadreza Akhlaghpasand ins Team. Dass der Iraner kein gleichwertiger Ersatz für Kanamitsu ist, zeigte sich schon im Doppel. Dort unterlag er mit Uros Gordic dem Deutsch-Chninesen Wang und dessen Partner Kim mit 1:3 und war anschließend auch im Einzel gegen den koreanischen Abwehrspieler Kim chancenlos. Zuvor hatten Vladimir Petkov und Johan Hagberg im Doppel in überzeugender Manier für den zwischenzeitlichen Ausgleich gesorgt, doch nach der Niederlage des Iraners und der gleichfalls deutlichen Schlappe von Gordic gegen den abgeklärten Routinier Wang lagen die Herner mit 1:3 hinten.

Johan Hagberg schaffte zwar mit einem 3:1 über Cords, mit dem er nur anfänglich Probleme hatte, den Anschluss, doch die unglückliche 2:3-Niederlage Petkovs gegen Khazaeli, die auch durch Punktabzüge des Schiedesrichters wegen unkorrekter Aufschläge Petkovs begünstigt wurde, stellte den Zwei-Spiele-Rückstand wieder her. Als Akhlaghpasand danach die erwartete Niederlage gegen Wang kassierte, hatten die Gäste das Unentschieden bereits sicher. Am anderen Tisch durchlöcherte allerdings zeitgleich Uros Gordic das Abwehrbollwerk von Kim nach allen Regeln der Angriffskunst und ließ seinem Gegenspieler in keinem Satz auch nur den Hauch einer Chance. Ähnlich überzeugend war auch der Auftritt von Petkov beim 3:1 gegen Cords.

Das letzte Einzel zwischen Johan Hagberg und Patrick Khazaeli musste jetzt die Entscheidung bringen. Als Hernes junger Schwede den ersten Satz nach 9:7-Führung mit 10:12 abgab, musste man schon um den erhofften Punktgewinn bangen. Doch nach Abwehr von drei Satzbällen holte er sich den zweiten Durchgang mit 14:12, gewann den dritten ebenfalls in der Verlängerung, um den dann etwas entnervten Kontrahenten im vierten Satz mit 11:3 abzufertigen.

Ruhrstadt-Vorsitzender Arthur Schemp kommentierte die gelungene Aufholjagd seines Teams so: „Es war das erwartet knappe Spiel und ein leistungsgerechtes Unentschieden. Natürlich hat uns Koyo heute gefehlt. Dadurch hatte Siek oben Vorteile, die wir im unteren Paarkreuz aber ausgleichen konnten. Mit etwas mehr Glück bei der Fünfsatzniederlage von Vladimir Petkov im ersten Einzel hätten wir sogar gewinnen können.“

Uwe Eulig

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