k k k k

Sponsoren & Partner

Stadtwerke Herne

stiga

BHW

HCR 

Webdesign, Grafikdesign, Printmedien - Selisky-Design

Weitere Partner & Sponsoren


Willkommen auf unserer Homepage

28.02.2017

TTC Ruhrstadt Herne setzt sich deutlich durch - mit Glück


TTC Ruhrstadt Herne – TTC Schwalbe Bergneustadt II 6:1

Spiele: Kanamitsu/Gordic – Schreiner/Kushov 3:2 (11:9, 10:12, 7:11, 13:11, 11:9), Petkov/Hagberg – Grothe/Nawratek 3:0 (11:2, 11:7, 11:6), Kanamitsu – Kushov 3:2 (11:9, 9:11, 11:9, 10:12, 11:9), Gordic – Schreiner 1:3 (6:11, 7:11, 11:8, 2:11), Petkov – Nawratek 3:0 (11:2, 11:5, 11:3), Hagberg – Grothe 3:2 (9:11, 11:9, 13:11, 7:11, 11:9), Kanamitsu – Schreiner 3:2 (11:2, 4:11, 7:11, 11:5, 11:9).

u
So souverän, wie es das Ergebnis vermuten lässt, war der Sieg der Ruhrstädter gegen den Tabellenletzten keineswegs.

Gegen die ersatzgeschwächten Bergneustädter, die ihre verletzte Nummer drei Kevin Eggert durch einen Spieler aus der 2. Kreisklasse ersetzt hatten, tat sich der Tabellenvierte äußerst schwer und schrammte nur mit einer gehörigen Portion Glück an einer Blamage vorbei.
Von den sechs gewonnenen Spielen endeten vier mit 11:9 im fünften Satz und an den beiden übrigen war Dennis Nawratek aus der siebten Mannschaft Bergneustadts beteiligt.

So auch im Doppel zwei, das Johan Hagberg und Vladimir Petkov nach einseitigem Spielverlauf mühelos 3:0 gewannen. Ganz im Gegensatz zum glücklichen Herner Fünfsatzsieg am anderen Tisch, wo es lange nach einem Erfolg für die Bergneustädter Spitzenspieler Schreiner und Kushov aussah. Sie führten in einem unansehnlichen Spiel, bei dem man längere Ballwechsel komplett vermisste, mit 2:1 Sätzen und hatten im vierten Durchgang sogar Matchball, weil Uros Gordic die Aufschläge Schreiners nicht retounieren konnte und Koyo Kanamitsu eine für ihn ungewöhnlich hohe Fehlerquote hatte. Zumindest dafür hatte Ruhrstadts Vorsitzender Arthur Schemp hinterher eine einleuchtende Erklärung: „Koyo musste mit seinem Ersatzschläger spielen, weil sein Schlägerbelag minimal zu dick war und vom Schiedsgericht bemängelt wurde.“

Etwas besser kam Hernes Nummer eins im anschließenden Einzel mit seinem Spielgerät zurecht. Dennoch hatte er große Mühe, den erfahrenen Kushov zu besiegen. Der 17-Jährige spielte aber immer dann sein bestes Tischtennis, wenn die Not am größten war, holte im ersten und vierten Satz jeweils einen 5:8-Rückstand auf und gewann –wie zuvor schon im Doppel- mit 11:9 im fünften Satz. Damit verhinderte er den 2:2-Ausgleich, denn am anderen Tisch konnte Uros Gordic die Aufschläge von Florian Schreiner immer noch nicht „lesen“ und verlor recht glatt in vier Sätzen.

War der anschließende Sieg von Vladimir Petkov gegen den hilflosen Nawratek reine Formsache, sahen die Zuschauer am anderen Tisch das schönste Spiel des Tages. Johan Hagberg musste sich dabei gewaltig anstrengen, ehe er Abwehrspieler Markus Grothe mit dem Standardergebnis des Tages niedergekämpft hatte.

Genau mit dem endete auch das Aufeinandertreffen der beiden Spitzenkräfte Kanamitsu und Schreiner. Dabei fegte Ruhrstadts junger Japaner im ersten Satz wie ein Tsunami über Bergneustadts Nummer eins hinweg und gewann mit 11:2. Im zweiten lief es umgekehrt – 11:4 für Schreiner. Der gewann auch Durchgang drei, ehe Kanamitsus Klasse sich dann doch durchsetzte und für das genauso deutliche wie glückliche Endergebnis sorgte.

Die keineswegs überzeugende Leistung seiner Schützlinge erklärte Arthur Schemp anschließend so: „In dem sicheren Gefühl, gegen einen ersatzgeschwächten Gegner überlegen zu sein, fehlte uns heute ein wenig die innere Anspannung. Trotz der vielen knappen Ergebnisse hatte ich aber nie die Befürchtung, ernsthaft in Gefahr zu geraten.“


nächste Seite: 3. Bundesliga