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3. Bundesliga

15.01.2017

50:50-Spiel für den TTC Ruhrstadt Herne


Der TTC Ruhrstadt Herne hat den SV Brackwede zu Gast. Ein knappes Spiel mit reizvollen Ballwechseln ist zu erwarten.

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Spätestens nach der Niederlage vor einer Woche gegen Celle ist der Zug in Richtung Zweitligaaufstieg endgültig ohne den TTC Ruhrstadt Herne abgefahren.

Mit 12:8 Punkten hat er jetzt bereits fünf Punkte Rückstand auf einen Aufstiegsplatz, muss sich aber bei acht Punkten Vorsprung zu den Abstiegsplätzen auch keine Kopfschmerzen über den Klassenerhalt machen.

Das muss auch der SV Brackwede nicht, den die Ruhrstädter am Sonntag um 13 Uhr in eigener Halle empfangen. Zwar haben die Gäste vier Punkte weniger auf dem Konto, stehen aber mit Rang sechs im gesicherten Mittelfeld und sind zu stark besetzt, um sich ernsthafte Sorgen zu machen.

Das Hinspiel gewannen die Ruhrstädter sehr deutlich mit 6:2, doch daraus Rückschlüsse für eine klare Favoritenrolle auch für das Rückspiel abzuleiten, ist angesichts der veränderten personellen Situation beider Mannschaften uunzulässig.  

Im Hinspiel fehlte Brackwedes Nummer eins Yang Lei, während die Herner in bester Besetzung antraten – im Rückspiel ist es genau umgekehrt. Da spielt Brackwede mit seinem besten Quartett und Ruhrstadt muss auf Koyo Kanamitsu verzichten, dessen Ersatz Mohammadreza Akhlaghpasand den jungen Japaner nicht annähernd gleichwertig vertreten kann.

Ruhrstadt Vorsitzender Arthur Schemp spricht deshalb „von einer ähnlich schwierigen Aufgabe wie gegen Celle und weist auf weitere Parallelen zu dem Spiel vor einer Woche gegen den Tabellendritten hin: „Es handelt sich wieder um ein 50:50-Spiel. Oben wird es wieder sehr schwer für unsere Jungs. Gegen Lei dürften beide ziemlich chancenlos sein. Ich hoffe aber, dass es Uros Gordic gegen Abwehrspieler Hutter besser macht als bei seiner 0:3-Niederlage im Hinspiel und einen Punkt holt. Unten halte ich dagegen ein 3:1 oder gar 4:0 für uns durchaus für möglich. Das Zünglein an der Waage könnten die Doppel sein.

“Nach der Statistik sollten dabei die Vorteile eher bei den Ruhrstädtern liegen. Mit 10:10 weisen sie eine ausgeglichene Doppelbilanz auf, während Brackwede trotz häufig veränderter Kombinationen bei einem Ergebnis von 8:13 die richtigen Paarungen noch nicht gefunden zu haben scheint.

Hutter spielt klassisch lange Abwehr


Auch wenn der große Nervenkitzel aufgrund der Tabellensituation nicht aufkommen wird, verspricht der zu erwartende knappe Spielausgang den Zuschauern doch Spannung genug. Außerdem dürfen sie sich auf besonders reizvolle Ballwechsel freuen, denn Brackwede hat mit Balazs Hutter einen Spieler in seinen Reihen, der die heute nur noch selten gesehene, klassische lange Abwehr spielt. Seine Duelle gegen Akhlaghpasand und Uros Gordic versprechen lange Top-Spin-Rallyes und dürften alleine das Eintrittsgeld wert sein.

Artikel von Uwe Eulig, WAZ:
http://www.waz.de/sport/lokalsport/herne-wanne-eickel/50-50-spiel-fuer-den-ttc-ruhrstadt-herne-id209255713.html



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