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3. Bundesliga

06.01.2017

TTC Ruhrstadt Herne rüstet zum Verfolgerduell gegen Celle


Herner Zelluloid-Artisten empfangen am Sonntag den Tabellendritten TuS Celle. Hinspiel vor drei Wochen endete unter seltsamen Umständen mit 5:5.

Sahin

 

Schon an diesem Wochenende und damit eine Woche vor dem allgemeinen Rückrundenstart im Tischtennis beginnt der Spielbetrieb in der 3. TT-Bundesliga. Für den TTC Ruhrstadt Herne geht es am Sonntag um 13 Uhr mit einem Heimspiel gegen TuS Celle los.

Dass es schon wieder der Gegner ist, gegen den die Ruhrstädter erst vor drei Wochen gespielt haben, zeigt, dass die Spielfolge der Rückrunde von der der Hinrunde abweicht. Das ist hauptsächlich der allgemein angespannten Finanzlage der Vereine geschuldet, für die man die Reihenfolge der Spiele vor allem im Hinblick auf die Senkung von Reisekosten verändert und so weit wie möglich optimiert hat.

Für den Herner Tabellenvierten, der mit 12:6 Punkten drei Zähler und einen Platz hinter Celle steht, geht es um mehr als nur um zwei Punkte im Kampf mit einem Aufstiegskonkurrenten. Eine besondere Motivation besteht auch noch wegen der seltsamen Begleitumstände des 5:5 aus dem Hinspiel. Da hatte ein Missverständnis zwischen Ruhrstadts Vorsitzendem Arthur Schemp und dem erkrankten Johan Hagberg dazu geführt, dass Schemp sowohl dem Gegner als auch dem Schiedsgericht die Aufgabe seines Spielers signalisiert hatte. Als er den Irrtum bemerkt hatte und die Aufgabe rückgängig machen wollte, scheiterte die Fortsetzung des Spiels am Celler Widerspruch.

Die Aussichten, sich für den kuriosen Punktverlust sportlich revanchieren zu können, sind allerdings nicht die besten. Denn die Ruhrstädter müssen am Sonntag wie in den folgenden drei Spielen auf Koyo Kanamitsu verzichten. Der junge Japaner, der mit einer Bilanz von 12:3 im oberen Paarkreuz nicht nur Ruhrstadts Bester, sondern auch Ligaprimus ist, nimmt in den nächsten Wochen an den japanischen Meisterschaften im Nachwuchs- und Erwachsenenbereich teil. Für ihn wird der Iraner Mohammadreza Akhlaghpasand spielen, der wegen seines schier unaussprechlichen Namens von allen nur „Sahin“ genannt wird.

Trotz der erheblichen Schwächung sieht Arthur Schemp sein Team am Sonntag keineswegs chancenlos: „Ich glaube, dass wir zumindest eine reelle Chance auf ein Unentschieden haben. In den Doppeln können wir durchaus 1:1 spielen, oben hoffe ich auf einen Punkt und unten sollte auf jeden Fall ein 3:1 möglich sein.“ Die Ergebnisse des Hinspiels scheinen Schemp Recht zu geben. Da wurden beide Doppel souverän gewonnen, Uros Gordic punktete oben gegen Hippler und unten gab es nur deshalb ein 1:3, weil der geschwächte Schwede Hagberg das erste Spiel im fünften Satz verlor und im zweiten wegen der unfreiwilligen Aufgabe um den möglichen Sieg gebracht wurde.

Der TuS Celle wird voraussichtlich wieder in der Aufstellung Floritz, Hippler, Hohmeier, Dohrmann spielen und erwartet laut Trainer Frank Schönemeier „das schwerste Spiel der gesamten Rückrunde“. Auch Celle spricht von Revanche, denn für sie war das Unentschieden der erste Punktverlust in der Hinrunde, dem danach noch eine Niederlage gegen Tabellenführer GW Bad Hamm folgte. Am Sonntag brauchen sie unbedingt zwei Punkte, um nicht weiteren Boden im Kampf um die angestrebte Meisterschaft zu verlieren.

Quelle: http://www.waz.de/sport/lokalsport/herne-wanne-eickel/ttc-ruhrstadt-herne-ruestet-zum-verfolgerduell-gegen-celle-id209178513.html , Uwe Eulig



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