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Das letzte Auswärtsspiel
Mit einem Sieg beim TTC Hagen will Spitzenreiter TTC Ruhrstadt Herne seinen Vorsprung von drei Punkten verteidigen.
Zum letzten Auswärtsspiel der Saison reist der TTC Ruhrstadt am Sonntag zum TTC Hagen (Anschlag 14 Uhr). Gegen den Tabellensechsten wollen die Herner unbedingt zwei Zähler holen, um ihren Drei-Punkte-Vorsprung gegenüber den Verfolgern zu behaupten.
Foto: Für Björn Helbing ist es das letzte Auswärtsspiel für Herne, bevor er zur neuen Saison zum TTF Bönen wechselt.
Von der Papierform ist der Spitzenreiter der eindeutige Favorit, doch Trainer Jens Stötzel warnt seine Mannschaft eindringlich vor der Unberechenbarkeit der Gastgeber: „Die Hagener haben eine Mannschaft, in der jeder einzelne eine reelle Siegchance gegen unsere Spieler hat, und verfügen darüber hinaus mit Jin Ueda über einen absoluten Topspieler.” Der fehlte den Hagenern im Hinspiel, das sie in der Ruhrstadtarena mit 3:9 verloren, wird aber am Sonntag mit großer Wahrscheinlichkeit an der Platte stehen.
An zwei ist in der Rückserie Altmeister Georg Böhm vorgerückt, der den Ex-Ruhrstädter Thomas Brosig auf die dritte Position im Team verdrängt hat. Die beiden zählten im letzten Aufeinandertreffen zu den Punktgewinnern der Hagener, als sie die Auftakteinzel gegen Erik Bottroff und Teodor Yordanov gewinnen konnten. Andreas Fejer-Konnert, Michael Holt und Ewgenij Milchin sind die drei restlichen Akteure auf Hagener Seite. Allesamt keine Spieler, gegen die der Spitzenreiter in Ehrfurcht erstarren müsste, aber immerhin guter Zweitligadurchschnitt.
Dass sein Sextett den Gegner unterschätzt, fürchtet Jens Stötzel indes nicht: „Die Jungs wollen unbedingt Meister werden und das Ding jetzt konzentriert bis zum Schluss durchziehen. Alle sind fit und haben gut trainiert. Wenn die Mannschaft eine ähnlich gute Leistung wie in Berlin zeigt, sollte auch Hagen für uns nicht zum Stolperstein auf dem Weg zur zweiten Meisterschaft nach 2008 werden.”
Das Ziel ist nicht mehr weit. Jetzt in Hagen und 14 Tage später gegen Bergneustadt gewinnen, dann könnte das Finale gegen den SV Siek ganz entspannt zum Schaulaufen genutzt werden.
Quelle: WAZ Herne, 25. 2. 2010, Uwe Eulig
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